Verbindet Euch! Dezentral!

Last update on 2025-11-18

Es gibt da eine Sache, die lässt mich nicht mehr los.
Die Sache ist echt nützlich, mit ihr wurde ich groß.
Von uns kennen die alle, zumeist sicher auch gut,
Doch geht es an die Technik, zieh'n manche schon den Hut.

Das ist das Web, ihr wisst schon, der Name macht Euch klar,
für manche sind es Bilder, für and're ein Basar.
Die einen lesen auf ihr, und viele spielen was,
Manche treiben Recherche, manche nur was zum Spaß.

Auch hier haben wir Zugriff auf dieses große Ding,
von dem ich hier grad' reime, was ich schon fast besing.
Genutzt wird es am Rechner, in Bars am Telefon,
In Raumschiffen im Weltall und auch da, wo ich wohn'.

Ich nutze es schon lange, seit etwa dreißig Jahr'n,
doch denk ich an die Technik, zieh' ich mir an den Haar'n.
Es war doch auch mal anders, ganz anders war's geplant,
heut' gibt's nur Monopole und es wird abgesahnt.

Ihr werdet Euch schon denken, die Smartphones in der Hand:
"Wann sagt er, welche Website", ihr seid wohl sehr gespannt.
Ein Beispiel ist nicht wichtig, es geht hier doch um mehr,
ich möchte es wie damals, der Text ist nur Notwehr.

Es war zwar viel komplexer, man investierte Zeit,
Am Ende fast das Gleiche: 'ne Seite stand bereit.
Doch handelt niemand Daten, kein Werbemarkt-Diktat.
Früher war es für alle, Server liefen privat.

Heute geht vieles schneller und einfacher zudem
es gibt aber ein großes, ein riesiges Problem.
Zentralisierte Daten und Lecks kommen hinzu,
wir werden alle gläsern und nicht nur uns're Schuh.

Wär' alles so wie gestern, wär' das dann ideal?
Lasst's uns doch mal betrachten, als wäre es real:
Es gibt Alternativen, kaum weniger als jetzt,
Das Tooling ist nur langsam und schwierig aufgesetzt.

Schau ich auf eine Lösung, die ist gar Open Source,
dann brauch ich zur Bedienung zunächst einmal 'nen Kurs.
Und wenn ich mir dann denke, wie meine Mutter mal
das auf ihr Fon bespielte, dann wird mein Leben Qual.

Ein Anruf käme jeden Tag, womöglich sogar zwei,
die Mutter droht schon indirekt mit Geheimpolizei,
da lass ich's lieber wie es war und schreibe einen Scheck,
bevor ich mir das hier antu' und springe im Rechteck.

Es klingt nach Träumereien, Aufwand und Fantasie,
wenn wir sie endlich bauen, die Technik-Utopie.
Wir müssten viel verbessern, da kämen wir nicht rum,
bedeutende Entwicklung mit jeder Menge Mumm.

Zunächst machen wir besser, was besser sich gehört:
Komplexität vereinfacht, Unnötiges zerstört.
Modulabhängigkeiten gnadenlos gecheckt,
und was nicht passen sollte: Gleich hinweg gestreckt.

Pfeif' auf die Analysen und all den Werbekram,
Ein Fokus auf die Nutzer: Das wär' mal ratsam!
Lasst uns Modelle streichen, die pochen nur auf Geld,
und dann was bess'res finden, was kostet nicht die Welt.

Die Antwort wär' tatsächlich: Verbinden wir uns gleich.
Wir würden endlich glücklich, wenn auch leider nicht reich.
Wir haben viel Geräte, sie sind alle vernetzt,
wann nutzen wir das endlich - wann nur, wenn nicht jetzt?

Ich gebe Euch ein Beispiel, wie simpel kann es geh'n:
Viele Messengerdienste kann jeder noch versteh'n.
Dahinter liegt Verschlüss'lung, in sich schon wirklich gut.
Doch müssen Nutzer wissen, was hinten rum sich tut?

Die Antwort kennt ein jeder, der sich den Freunden fügt,
wir nutzen, was sie nutzen, manchmal wenig vergnügt.
Denken wir an das Beispiel, das ich vorhin genannt:
Wer hat denn bei sich WhatsApp und ähnliches erkannt?

Es wurde zwar schon besser, als früher es noch war,
dennoch gehören heute in unser Inventar,
viel' Apps und Angebote, das war mir gar nicht klar,
sie kommen aus dem Umfeld, und sind nicht abschaltbar.

Für uns'ren Kindergarten, da gibt es eine App,
Wenn ich die nicht benutze, wird mein Kind dann der Depp:
Bringt nie mit, was es sollte und weiß auch nie Bescheid,
bei diesen Kindertränen hilft auch kein "Tut mir leid!"

Gefolgt wird halt der Herde, wir machen alles mit,
nur um dann festzustellen: Das ist gar nicht der Hit!
Egal was wir auch nutzen, gar nichts davon ist toll,
Weil immer was nicht liefert, was es eigentlich soll.

Wir können das kaum ändern, der Code ist halt nicht frei,
doch auch wenn er es wäre, Server sind nicht dabei.
Es ändert sich rein gar nichts, wenn ich dafür bezahl',
mir bleibt in diesem Umfeld nur einfach keine Wahl.

Also zurück auf Anfang, wie fahren wir jetzt fort,
was können wir nun ändern, was wird unser Export?
Zunächst kommen die Nutzer als erstes in den Blick,
um sie zu überzeugen, brauchen sie nicht nur "schick".

Es geht um die Erfahrung, ganz leicht muss es halt geh'n,
nur dann können wir hoffen, dass sie es gleich versteh'n.
Sicher muss alles laufen, ganz ohne Datenleck,
Denn nur wenn wir das schaffen, erreichen wir den Zweck:

Wir sind sicher verbunden und ohne Zwischenschritt,
Die Daten liegen bei uns, kommen nicht aus dem Tritt.
Der Ansatz hat 'nen Namen: Man nennt ihn local-first,
doch das ist noch nicht alles, bevor Du Dich empörst:

Es bleibt nicht nur auf einem, dem einzigen Gerät,
es wird sich auch verbunden, je nach Aktivität.
Sichere Datenbackups, die verschlüsseln wir gut,
dann hat man wenig Sorgen und braucht auch wenig Mut.

Arbeitet wer alleine? Natürlich meistens nicht!
Es braucht da einen Ansatz, Teamarbeit ist Pflicht.
Sind dafür Server nötig? Ich denke eher nein,
denn nur unsere Clients müssen sich einig sein.

Doch wie stellen wir sicher, dass zwei sich finden schnell?
Es gibt Technologien, die sind sensationell:
Real-Time-Communication, das ist das Zauberwort,
das gibt es auch im Web schon, ein hinreissender Ort!

Mit WebRTC geht das, was früher gar nicht ging,
man verbindet zwei Teile, wie ein Verlobungsring.
Das sind bei uns Geräte, die können alle was,
connecten wir sie damit, dann haben alle Spaß.

Zunächst checken wir erstmal, auf welchem Stand wir sind,
und wenn wir uns verbinden, geht alles ganz geschwind:
Events, die relevant sind, die spiegeln sich dann gleich,
und schwupps sind beide Clients im gleichen Sachbereich.

Jetzt arbeiten sie alle im selben Fachgebiet,
tauschen fleißig Events aus und Magisches geschieht.
Am Ende haben alle, den gleichen, guten Stand,
ein Backup wird verschlüsselt auf 'nen Server gebannt.

Okay, okay, ich seh' schon, ihr seid nicht überzeugt,
da habe ich mich vielleicht zu weit hinaus gebeugt.
Bei asynchronem Austausch, der ist ja manchmal Gold,
ist das nicht ideal, doch bleibt das Glück uns hold.

Bei Rechenintensivem und Analyse-Tools,
weichen wir aus auf APIs, in den bekannten Pools.
Meist zählt nur das Ergebnis, also das Resultat,
daher ist es auch gangbar, wenn man den Weg erspart.

Wie hiermit schon gesagt ist: Es geht auch weiterhin.
Wir müssen nichts neu schaffen, wie 'ne Erfinderin.
Wir sollten nur mal denken, was alles möglich ist,
wenn wir nicht immer dächten, ohne Server sei Mist.

Nur eine Sache hab' ich, die ging heute auch schwer,
ich krieg' da immer Hals von, 'nen halben Aussteiger.
Ich rede von Geräten, die hab' ich in der Hand,
doch schnell mal rüber wechseln, geht selten elegant.

Das Universal Clipboard, scheint wirklich toll zu sein,
doch kann man es nur nutzen, sind die Geräte Dein.
Es hilft auch nicht für alles, wenn man's genauer braucht,
mein Rechner zeigt 'nen Ort an, als wär er abgetaucht:

Dort seh' ich nie als Standort, den Ort an dem ich wohn',
stattdessen kommt der Bahnhof, ein wirklich blanker Hohn.
Mein Handy hat hingegen ein GPS verbaut,
man sollte das verbinden, weil man ihm mehr vertraut.

Das Handy zu verbinden, als Hilfsmaschinerie,
warum denkt so denn keiner, ich fasse es echt nie!
Natürlich ist es heftig, das zu implementier'n,
doch dafür gibt's Module, nichts in die Luft zu stier'n!

Das ist der Ruf an alle, die programmieren hier,
lasst uns 'ne Welt erschaffen, in der ich gern flanier.
Verwenden lasst uns alles, was immer es so gibt,
verbessert die Erfahrung, die Euer Kunde liebt.

Bitte zückt Eure Handys, den Foto-Apparat,
wir zeigen 'nen QR-Code und schon sind wir am Start.
Es gibt da eine Hilfe, da rufe ich "Seid froh",
nutzt diese Unterstützung, nutzt flottform.io!

Nun gut, das war wohl Werbung, die wird nicht gern geseh'n,
doch beschreib' ich ein Pattern, bitte tut das versteh'n.
UX-ler sollten sagen, "der Kerl da, der hat Recht,
vorbei mit engen Ketten, hinein in das Gefecht!"

Lasst uns das Denken brechen, man hätte nur ein Teil,
mit dem man unterwegs ist, als wäre das der Style.
Macht klar den Product Ownern in Eurem Hauptquartier,
zeigt ihnen neue Patterns: Wie ich interagier'!

Nun kommen wir zum Ende, ich rekapitulier',
wir wollen nur das Beste, wie Fleisch vom Wagyu-Stier.
Es ist natürlich Arbeit, doch denken wir daran:
Für bessere Programme! Das ist unser Schlachtplan.